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Im Statusbericht 2000plus Architekten/Ingenieure wird Bezug nehmend auf Zimmermann der Stundensatz unter Berücksichtigung von Gemeinkostenfaktoren einschließlich 5% Wagnis und 5% Gewinn für 2001 als Medianwert bezogen auf das jeweilige Jahresgehalt wie folgt beziffert:
Architekten 1,63 v. T. x Jahresgehalt (38-Std.-Woche)
Ingenieure 1,59 v. T. x Jahresgehalt (39-Std.-Woche)
Bei einem Jahresgehalt von z. B. 3.500 € x 13 = 45.500 € ergäbe sich somit ein Stundenlohn von 45.500 € x 1,59 / 1000 = 73,26 €/h.
Zuschläge für Wagnis sind erforderlich für:
- Honorarausfälle, z. B. durch Konkurs der Auftraggeber
- Kosten aus Rechtsfällen
- Fehleinschätzungen gem. HOAI § 6 Abs. 1 a.F. bei Fest-
oder Höchstbeträgen
- Akquisitionsleistungen, welche nicht zum Auftrag führen
- Nacharbeitungskosten für Fehlleistungen der Mitarbeiter
- Kosten der Trennung von langfristig beschäftigten Mitarbeitern
- Weitere Sozialleistungen der Unternehmen für Mitarbeiter
Im Ergebnis des Statusberichts 2000plus Architekten/Ingenieure
wurden folgende Stundensätze
dem BMWi empfohlen (Ermittlung Mitarbeiterdeckungsleistung unter
3.):
für den Auftragnehmer (Inhaber) 65 bis 140 €/h
für Mitarbeiter, technisch und wirtschaftlich 60 bis 120 €/h
für Mitarbeiter, technisch oder wirtschaftlich 55 bis 90 €/h
Techniker 40 bis 60 €/h
Da diese Stundensätze jedoch eine breite Spannweite aufweisen,
erschien es ratsam, im Weg 1 einen vereinfachten Ansatz aufzuzeigen,
der jedoch die bürospezifischen Kosten abbildet.
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